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DSL-Router richtig gewählt

Leider haben wir nicht die Möglichkeit jedes Routermodell zu testen, das auf dem Markt erhältlich ist. Wir können Ihnen hier aber Hinweise geben, wie sie Ihre Auswahl eingrenzen können. Router, über die unsere Nutzer uns ihre Erfahrungen mitgeteilt haben führen wir hier in einer "Positiv-" und einer "Negativ-Liste". Damit soll keine Aussage über die Qualität dieser Produkte gemacht werden. Produkte von denen wir abraten, können bei anderen Internet-Anbietern zufriedenstellende Resultate zeigen. Sollte die Ursache der Ablehnung auf Grund einer neuen Firmware behoben sein, bitten wir die Hersteller uns umgehend davon zu unterrichten.

Problem: %-Zeichen

Es gibt einige Router, die mit dem Prozentzeichen in der Benutzerkennung nichts anfangen können. Das liegt oft an der WWW-Oberfläche. Probleme damit haben:
  • LG lam200e (Folge: Systemabsturz)
  • Netgear DG824B (ohne Probleme mit Firmware ab 1.4)
  • SMC 7004 VRB (aber nicht alle Modelle)
  • Devolo MicroLink dsl+ 1100 duo
    (nur die Kombination "%s" und nur bei diesem Modell; soll in zukünftiger Firmware behoben werden)

Sie sollten auf jeden Fall sicherstellen, dass Sie bei Erwerb eines Routers eine Rückgabemöglichkeit haben. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn sie alternativ zur Konfiguration über WWW-Oberfläche auch die Möglichkeit der Verbindung über Telnet haben. Auch wenn die Administration über WWW die bevorzugte Methode bleiben wird, diesen einen kritischen Eintrag der Benutzerkennung können sie dann gefahrlos damit vornehmen. Die gleichen Schwierigkeiten (und Lösung) werden Sie haben, wenn sie "%" im Passwort verwenden. Ein sogenanntes "commandline inferface" bietet in der Regel mehr Einstellmöglichkeiten als die WWW-Oberfläche. Die werden sie in der Regel zwar selten brauchen, doch kann man in kritischen Fällen sich glücklich schätzen darauf Zugriff haben zu können.

Evtl. hilft es in Einxelfällen auch, wenn Sie das Prozentzeichen doppelt eingeben. Diese Lösung funktioniert beim Aktur, eine Linux-Distribution, die ausschließlich an Schulen abgeben wird und auch die Aufgaben eines Routers übernimmt.

Problem: MTU-Wert kann nicht eingestellt werden

Empfohlener Wert für die Verbindung zu Shuttle ist eine MTU Size von 1448.
Dieser Wert muß an Routern und Clients eingestellt werden!

Vergewissern Sie sich bitte, dass der von Ihnen ausgewählte Router das Ändern des MTU-Wertes erlaubt. Entweder Router bieten Ihnen das auf der WWW-Oberfläche an, oder sie haben diese Einstellmöglichkeit versteckt. Manche Hersteller dokumentieren sie nicht einmal in den Handbüchern. Bitte verlangen Sie von Ihrem Routerlieferanten, dass er sich hier beim Hersteller kundig macht. Es gibt wenige Router die diese Möglichkeit überhaupt nicht anbieten. Sie sind damit bei vielen Internet-Anbietern weltweit nicht einsetzbar, was Ihre Wahlmöglichkeitten auch zukünftig einschränken würde

Das ist ein beim Teledat 530 mit eingebauten Modem der Fall. Anders als alle andern Router der Teledat-Familie ist er nicht von Zyxel, sondern baugleich mit dem dem "SMC 7404 BRB". Einige Router von SMC bieten das ändern des MTU-Wertes über die WWW-Oberfläche an, bei einigen funktioniert es über eine im Handbuch undokumentierte Seite:

http://IP-Adresse-Router/sysp.htm

Vor dem Aufrufen muss man sich bereits als "admin" eingeloggt haben. Es führt kein Link von den Hauptmenüs darauf. Diese Seite wurde bei der Firmaware der Telekom weggelassen. Das Original des Teledat 530, der "SMC 7404 BRB" hat sich trotz Einstellmöglichkeit auch als ungeeignet erwiesen, ohne dass man hier konkrete Gründe für die Verbindungsprobleme nennen könnte.

Die WWW-Bedienungsoberflächen der Zyxel 3xx Serie, somit der Telekom-DSL Router ("Teledat DSL Router", "Teledat DSL Router Komfort", "Teledat 400") und einiger Netgear Modelle mit selber Firmware, lassen die Einstellung der MTU vermissen. Die Einstellung ist aber unter der Konsollenoberfläche, die man mit einer Telnet-Verbindung erreicht, problemlos möglich. Schauen sie dazu die Anleitung zum "Teledat 400" in unserem Supportbereich. Der hier in der "Positiv Liste" geführte Netgear DG824B erlaubt hingegen die Einstellung über die Web-basierte Bedienoberläche.

Ebenso vermißt man diese Einstellmöglichkeit bei Routern der Firma Netopia. Diese Router sind allerdings gleichsam wie Windows XP und MacOS X in der Lage den richtigen MTU-Wert bei der Enwahl selbstätig zuverläßig auszuhandeln.

 

Positiv-Liste

Negativ-Liste

AVM Fritz!Box
Als DSL-Modem & Router verwendbar *)

D-Link 380T
DSL-Modem mit & ohne eigenem PPPoE verwendbar *)

SMC 7904 *)

Netopia 4xxx/33xx

Netgear DG824B

Router Dlink 614+

Router Teledat 400

Zyxel 3xx

Router Gravis e3000

ELSA Lancom DSL

Vigor 2X00

Bintec X1200
(Einstellung der MTU ist kompliziert)

Cisco 836

T-Sinus 154 DSL Basic - ab Firmware 0.88
T-Sinus 154 DSL SE - ab Firmware 1.12
T-Sinus 154 DSL 3 - uneingeschränkt
T-Sinus 1054 DSL - uneingeschränkt

*) Diese Geräte beherrschen auch die Norm ADSL2+ und sind deshalb für DSL 16.000 geeignet.

SMC 7004FW

SMC 7404BRB

SMC 7404VRB

T-Sinus 130 DSL

T-Sinus 111 DSL

Teledat 530

LG lam200e (kann nur ohne
eingebauten PPPoE-Treiben verwendet werden)

Devolo MicroLink dsl+ 1100 duo

 

Bitte klicken Sie auf die Links in der Positiv-Liste, um zu den Anleitungen zu gelangen.

Einige Router mit eingebautem Modem (z.B. Cisco 836) verlangen für diesen Bestandteil die Einstellung VCI 32 / VPI 1. Die ist bei allen Anschlüssen der Deutschen Telekom identisch.

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